Mbunas

Was sind eigentlich Mbunas?

Mbunas sind Aufwuchsfresser, die überwigend in den eher felsigen Bereichen des Malawi-Sees leben. Die gesamte Anzahl an Mbuna-Arten wird auf ca. 320-350 Gattungen geschätzt, zwei Drittel davon nehmen Pseudotropheus-Arten ein, das verbleibende Drittel wird von Labidochromis Arten eingenommen. Die Männchen der Mbuna-Arten sind überwiegend revierbildend, besonders die Verteidigung des Reviers gegen andere Arten, aber auch die innerartliche Aggression liegen an der Tagesordnung. Die Mbunas sind an der eigenen Kopfform erkennbar, besonders auffällig sind auch die sehr stark ausgebildeten Eiflecken.

Labidochromis hongi "Orange Top"

Diese Art der Labidochromis ist oft in den Becken von Aquarianern zu finden. Diese lassen sich leicht vermehren, beeidrucken vor allem durch ihre wunderbare Färbung - vor allem zur Balzzeit. Man sollte nicht mehr als eine Gruppe von 1M/4W in einem 450l Becken halten, durch die hohe Anzahl der Weibchen verteilen sich die Aggressionen des Männchens auf die Weibchen. Diese Aufteilung beugt somit Stress und folglich Krankheiten vor. Typisch für die L. Hongi sind die orange-rote Färbung (im Jungendkleid sind sie meist mehr rötlich als orange), die Streifen, die von Kopf bis Schwanzflosse quer verlaufen und dabei schwächer in der Intensität werden und natürlich das knallig-orangene Rückensegel.

 

Bild Links: Rückansicht eines L. Hongi Männchens. Hier zeigt es seine wunderschöne Rückenflossenfärbung. Die gelben Eiflecken auf der Afterflosse kommen wunderbar zur Geltung.

Bild Mitte: L. Hongi Weibchen. Es hat gerade Brut im Maul, deshalb sit es oft in Bodennähe und in der Nähe von Verstecken zu finden. Es ist deutlich dunkler gefärbt, vor allem, wenn sie Eier im Maul hat, um sich zu tarnen.

Bild Rechts: L. Hongi Männche  in der Vorderansicht.

Labidochromis caerulus "Yellow"

Dieser Labidochromis wird in so gut wie jedem Gartencenter und Aquaristikgeschäft angeboten. Jedoch wird er - vor allem was die Aggression anbelangt - oft unterschätzt und kann nicht seinen Ansprüchen entsprechend gehalten werden. Diese Tiere scheinen durch ihre knallgelbe Färbung eine magische Anziehungskraft auf Aquarianer zu haben. Die Männchen lassen sich von den Weibchen schon früh durch die schwarze Färbung in den Bauchflossen unterscheiden. Weibchen habe eher blass-gelbe Flossen, die Männchen hingegen ein überaus deckendes schwarz.

Bild: Labidochromis caerulus "Karkusa" - etwas ganz besonderes! Diese Art stich vor allem durch seine dunkel-gelbe Färbung heraus.