Schnecken und Muscheln

Schnecken sind zur Algenbekämpfung nützlich, genau so wie Garnelen und Welse. Gerade bei Jungtieren sind sie beliebte Putzer und halten das Aquarium komplett sauber. Zebrarennschnecken können auch zu Buntbarschen gesetzt werden, Voraussetzung dafür ist, dass die Schnecken ausgewachsen sind. Dabei unterscheidet man zwischen Schnecken die weiter aus dem Schnecken herauskommen (z.B. Tylomelania-Arten) und Schnecken die sich eher unter ihrem Haus verstecken (z.B. Zebrarennschnecken, Geweihschnecken).
NEU: Napfschnecken! Diese Schnecken sind eher unscheinbar, jedoch ähnlich wie die Rennschnecken sehr gute Algenvernichter.
Rennschnecken
Rennschnecken sind wie alle anderen Schnecken auch fleißige Putzer und gerade bei Fischbrut, Garnelenbrut oder Garnelen sind diese die Alternative für Antennenwelse und andere Welse, die besser in größeren Becken gehalten werden. Bei den Schnecken gibt es sehr viele Farbliche Variationen, Größenunterschiede und Fressvorlieben.
Rennschnecken können darüber hinaus aber auch gut in Barschbecken gehalten werden, weil sie im gegensatz zu den Tylomelania Arten eher unter ihrem Haus bleiben und somit keine Angriffsfläche für die Barsche bieten. Farbliche Vaiationen gibt es bei denen sehr viele, zum Beipiel recheckige Flecken, getreift, ocker, braun, usw. Die Rennschnecken allgemein vermehren sich nur in Brackwasser, eine Schneckenplage ist somit ausgeschlossen. Eine zunehmende Faulheit im Alter wie bei manchen Welsen ist nicht vorhanden.
Auf keinen Fall darf man diese Schnecken zu Flusskrebsen geben, da diese als willkommene Mahlzeit angesehen werden und kurz nach dem Zusetzen aus ihrem Häuschen gezupft werden.
Apfelschnecken
Apfelschnecken eignen sich - im Gegensatz zu manchen anderen Schneckenarten - um sie als Putzkolonne in Barschbecken zu halten. Sie vermehren sich gut, wenn keine Gelege entfernt werden, in Barsch und Krebsbecken kann das aber nicht passieren, weil die Barsche und Krebse die kleinen Schnecken als Festessen ansehen. Die Gelege werden über dem Wasser angelegt. Entweder setzt man das Gelege in ein separates Becken oder man überlasst die kleinen Schnekcne ihrem Schicksal.
Apfelschnecken sind zweigeschlechtig. Es gibt sowohl Männchen als auch Weibchen. Diese sind aber nur schwer voneinander zu unterscheiden. Die beste Möglichkeit, ein Weibchen zu entdecken ist die Beobachtung bei der Eiablage.
Apfelschnecken gehen nicht an Pflanzen - nur an Algen. Sogar Moose lassen sie in Ruhe, diese säubern sie aber von Algen. Apfelschnekcen können keine Pflanzen fressen, da sie zu weiche "Zähne" haben.
Posthornschnecken
Diese Schnecken gibt es in unterschiedlichen Farben. Wir bieten scharze und rote Posthornschnecken zur Algenbekämpfung an.
Bild: Natürliche Algenbekämpfung OHNE Algenvernichtungsmittel. Posthorschnecken fressen keine Pflanzen - auch keine Moose - sind aber nicht zur Haltung im Barschbecken geeignet.
Bild: Aus einer schön rot gefärbten Zuchtgruppe bekommt man diese prachtvollen Tiere heraus. Mit schwarzem Bodengrund sehen sie noch besser aus.
Bild: Diese eher selten anzutreffenden Tylomelania Arten vermehren wir ebenso. Diese Schnecken werden im Aquarium ca 8-9cm groß und entlassen ca. ein mal im Monat ein Jungtier - es kommt mit einem festen Gehäuse auf die Welt, kurzzeitig kann man eine kleine weiße Eihülle entdecken, die aber sofort aufgrefressen wird. Dieses Bild zeigt eine ausgewachsene Tylomelania patriarchalis.

Bild: Einer sehr attraktive Farbvariante der Tylomelania-Arten. Die Tylomelania sp. orange.
Wir haben die Tylomelania auch in gelb, davon haben wir auch schon Nachwuchs. Bilder folgen!
Bild: Paradiesschnecken gewinnen immer mehr an Beliebtheit bei Aquarianern. Sie säubern das Aquarium, glänzen durch ihr aussehen und werden nicht zur Plage. Sie legen ca. 1 mal in 2 Monaten ein Gelege meist an Pflanzen ab, das sich auf Wunsch sehr gut entfernen lässt. Die Gehäuse werden meistens so groß wie ein 2€-Stück meine Zuchttiere sind ca 3cm groß. Diese Schnecken wachsen langsamer als Posthornschnecken, jedoch schneller als Tylomelania-Arten.
Bild: Eine Paradiesschnecke bei der Eiablage an einer Anubia.